Mit einer ausgezeichneten Besetzung finden am Sonntag (10.) die bergauf führenden Berglauf- Europameisterschaften im türkischen Skigebiet Uludag unweit der Millionenstadt Bursa statt. Wenige Tage vor dem europäischen Championat steht allerdings fest, dass die Weltmeisterin Andrea Mayr (Österreich) wegen einer Oberschenkelverletzung fehlen wird. Bei den Männern strotzt hingegen der vierfache Europameister Ahmet Arslan (Türkei) beim Heimspiel über 12,2 Kilometer und 1275 Höhenmetern vor Selbstvertrauen. Für die deutsche Nationalmannschaft hängen die Trauben in Darmstadts Schwesterstadt Bursa reichlich hoch. Alleine der vierfache deutsche Meister Timo Zeiler (MTG Mannheim) und der 17jährige Anton Palzer (LG Festina Rupertiwinkel) gehen in der Einzelwertung mit berechtigen Hoffnungen auf eine gute Platzierung ins Rennen. mehr...
Der 25jährige Türke Ahmet Arslan ist unbestritten Europas bester Bergläufer. Beim Heimspiel von der Zwei-Millionenstadt Bursa hinauf zum Skigebiet Uludag holte sich Arslan zum fünften Mal den Titel eines Europameisters. Bei den Frauen verteidigte die Schweizerin Martina Strähl in Abwesenheit der verletzten Weltmeisterin Andrea Mayr (Österreich) ihren vor zwei Jahren in Telfes/ Stubaital gewonnenen Titel. Mannschafts-Europameister sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern wurde Abonnementsmeister Italien. mehr...
Über die Gesamtdistanz von 130,2 Kilometer und einer Höhendifferenz von 5560 bergauf und 3642 Metern bergab geht am kommenden Samstag (23.) beim Alpinathlon Engadin St. Moritz. Der multisportive Wettkampf teilt sich in fünf Abschnitte auf, die mit dem Rennrad, dem Mountainbike und per Laufschritt zurückgelegt werden müssen. Der Start erfolgt in Bergün, das Ziel befindet sich bei der Corvatsch-Bergstation auf 3.303 Metern Höhe und kann alleine, aber auch zweit oder im Team absolviert werden. Es gibt allerdings auch attraktive Neben-Wettbewerbe, die Padella-Trophy für Mountainbiker und die Corvatsch- Trophy für Läufer mit dem höchst gelegenen Ziel einer Sportveranstaltung in Europa. mehr...
Zwar war das Spitzentrio am Alpinathlon Engadin St. Moritz schon fünfeinhalb Stunden unterwegs und hatte vier von fünf Disziplinen in den Beinen. Dennoch begann das Rennen am Samstag erst dann so richtig. Und der Sieger heißt Marc Pschebizin und kommt aus Wittlich in der Eifel. mehr...
Am Samstag (30. Juli) wird der 26. Swissalpine in Davos gestartet. Auch wenn die Streckenführung diesmal anstelle des Piz Scalettas in einer Revivaltour diesmal über den Sertigpass führt der Favorit auf den 2011er Titel bleibt der Schwede Jonas Buud. Vor dreizehn Jahren noch war der 2.739 m hohe Pass der Kulminationspunkt des Kultlaufes Swiss Alpine Marathon bei der 26. Auflage des einzigartigen Hochgebirgs-Abenteuer in der Landschaft Davos wird es einen Rückfall in die Historie geben. Doch das „Back to the roots“, so jedenfalls OK-Präsident Andrea Tuffli, soll eine einmalige Angelegenheit sein. Doch eines ist gewiss, die Diskussionen werden nach der 26. Auflage neu belebt, denn schließlich haben Tausende von Landschaftsläufern beste Erinnerungen an die einstige Streckenführung. mehr...
Der Swissalpine-König heißt Jonas Buud. Der 37jährige Schwede holte sich am Samstag bei idealen Laufbedingungen zum fünften Male in Folge die Königsdisziplin K 78 beim Swissalpine in Davos, der mit 79,1 km und 2370 Höhenmetern als der schwerste Ultralandschaftslauf Europas gilt. Über 17 Minuten betrug bei einer Siegerzeit von 6:11:02 Stunden sein Vorsprung auf den lange Zeit stark mithaltenden Briten Huw Lobb und dem Japaner Kaburaki Kaburagi, der allerdings schon dreißig Minuten hinter Jonas Buud zurücklag. Weibliches Pendant zu Jonas Buud ist die Britin Elizabeth Hawker,