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23. Januar 2011

Türkische Vestel-Gruppe rettet den WMRA-Berglauf-Grand-Prix

Überraschende Wende beim eigentlich schon totgesagten Berglauf-Circuit des Berglauf-Weltverbandes WMRA – Die türkische Millionenstadt Bursa wird künftig Finalort des Berglauf-Grand-Prix
  
Wer kennt es nicht, das alte Sprichwort „Totgesagte leben länger“? Diese Aussage gilt nun gewiss auch für den Berglauf-Grand-Prix. Seit einigen Jahren dümpelt diese in den neunziger Jahren einstmals mit großem Elan mit den Stationen Susa (Italien), Zermatt (Schweiz), Telfes (Österreich) und Bergen (Deutschland) gestartete Serie vor sich hin. Alle Gründungsveranstalter sind derweil nicht mehr im Boot, die Grand-Prix-Macher von einst wie Georg „Bibi“ Anfang, Ernst Künz und Pius Fuchs haben angesichts des Dirigismus des Berglauf-Weltverbandes (WMRA) längst kapituliert und sind zumeist bereits im Veranstalter-Ruhestand.  International wenig bekannte Rennen in Slowenien (Smarna Gora Race nahe Ljubljana), Österreich (Feuerkogel-Berglauf in Ebensee, Harakiri-Run in Mayrhofen) und Frankreich (Montée du Grand-Ballon in Willer-s-Thur) sowie die Berglauf-WM in Kamnik (Slowenien) waren aktuell die Wertungsrennen. Bis auf einige wenige professionell arbeitende Berglaufcracks, die die GP-Serie freilich als eine willkommene Zugewinn-Chance gesehen haben, tummelten sich selbst national zweitklassige AthletInnen bei diesem Circuit und tauchten plötzlich unter den Top Ten dieser Serie auf. Doch das soll, wenn es nach dem Willen der WMRA-Funktionäre geht, vielleicht noch nicht in der Saison 2011, aber spätestens im Folgejahr, anders werden. Auf neudeutsch lässt sich das, was in diesen Tagen bei der Wintersession des WMRA- Councils in Monaco passierte, als Relaunch bezeichnen.   mehr...
Weltmeisterin und Grand-Prix-Erste Andrea Mayr
08. Januar 2011

Gelungenes Saisondebüt für Timo Zeiler
Interessante Quervergleiche zwischen Orientierungsläufern, Duathleten und Bergläufern auf schwierigen Schneegeläuf in Arosa – Halbmarathon mit 400 Höhenmetern als Premium-Wettbewerb im neuen Konzept angestrebt
  
Mit Matthias Merz gewann einer der weltbesten Orientierungsläufer einen interessanten Quervergleich zwischen Bergläufern, Duathleten und Orientierungsläufern im schweizerischen Wintersportort Arosa über die Halbmarathondistanz und einer Höhendifferenz von 400 Metern (kumuliert 650 Höhenmeter) in 1:27:48 Stunden. Hinter dessen Landsmann Gabriel Lombriser (1:29:26) wurde der dreifache deutsche Berglaufmeister Timo Zeiler bei seinem ersten Start für die MTG Mannheim in 1:31:03 Stunden Dritter und hielt dabei den Powerman-Weltmeister und Duathlon-Europameister Andy Sutz (Schweiz) sicher in Schach. Bei den Frauen dominierte die 17fache OL- Weltmeisterin Simone Niggli-Luder (Schweiz).  mehr...
Timo Zeiler in Führung vor dem späteren Sieger Matthias Merz
31. Januar 2011

Deutsche Bergläufer rüsten für die Saison

In drei Stützpunkt-Maßnahmen sind die Weichen für die Saison gestellt – Europameisterschaften in Bursa als Saisonhöhepunkt – Terminkollision mit DM-Titelkämpfen in Oberstdorf – Internationaler Vergleich beim Grand-Prix geplant
Ob Potsdam, Mannheim oder Brannenburg, in drei Stützpunktmaßnahmen haben die Berglauf-Verantwortlichen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) die Weichen für die Saison 2011 gestellt, in der die Europameisterschaften in der türkischen Millionenstadt Bursa im Mittelpunkt stehen. „Unsere Athleten sind hoch motiviert und nehmen die Herausforderung EM an!“ konnte Nationalmannschafts-Coach Wilfried Raatz nach zahlreichen Einzelgesprächen bei den Stützpunkt-Maßnahmen feststellen. „Wichtig ist dabei, dass unsere Athleten mit einer guten Grundlage aus dem Wintertraining kommen und alle an einem Strang ziehen. Wegen des engen Terminkalenders mit dem frühen Saisonhöhepunkt am 10. Juli in Bursa können wir keine Sonderregelungen zulassen. Wir setzen vor allem auf gute Mannschaftsresultate!“   mehr...
Lisa Reisinger