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02. August 2009


Mayrhofen Harakiri-Run: Einstieg nach Maß
Die Weltmeister Andrea Mayr und Jonathan Wyatt gewinnen die Premiere im Zillertal – WMRA-Beobachter Wolfgang Münzel: „Die Veranstaltung ist Grand-Prix-würdig!
  
Die internationale Berglaufszene hat ein neues Highligt! Aus dem Stand heraus hat der international renommierte Ferienort Mayrhofen im Zillertal mit dem Berglauf „Harakiri Run“ eine neue Herausforderung geschaffen, die durchaus Zukunft hat. „Die Veranstaltung ist absolut Grand-Prix-würdig“, fasste dann auch der Competition Director des Berglauf-Weltverbandes WMRA, Wolfgang Münzel, seine Eindrücke zusammen. Verhehlte aber auch nicht, dass noch im organisatorischen Bereich „nachgebessert“ werden muss. „Das ist Kinderkrankheiten, die ohne weiteres bei einer Neuauflage ausgemerzt werden können!“ mehr...
Das Siegerpaar mit der Bergsteigerlegende Peter Habeler

09. August 2009


Premierensieger Martin Cox und Claudia Landolt dominierten erneut
Michael Barz Zweiter dank herausragender Kletterkünste -
Glacier 3000 Run bei Nieselregen und Nebel
Angesichts des 1000 Franken-Schecks konnten Martin Cox und Claudia Landolt als Sieger des 2. Glacier 3000 Run bei der Siegerehrung auf dem Kapälliplatz in der Feriendistination Gstaad sicherlich strahlen. Davor jedoch zeigte sich die malerische Landschaft im Saanenland jedoch zum Leidwesen der Veranstalter und der knapp 500 Läufer aus neun Nationen im tristen Grau, die zweite Auflage des Glassier 3000 Run über 26 Kilometer und 1900 Höhenmeter von Gstaad hinauf auf den Scex Rouge in 2 950 m Höhe als ultimative Härteprobe für Sieger und Platzierte. Bis wenige Minuten vor dem Start ließen die Veranstalter angesichts der schwierigen Witterungslage offen, ob das Ziel des Rennens vorzeitig an der Cabane in 2525 m Höhe beendet werden müsse. Bei leichtem Nieselregen und Temperaturen um 5° Celsius war jedoch der Aufstieg über den Gletscher zum futuristischen Zielgebiet auf dem Scex Rouge unproblematisch, so dass die „Schlechtwettervariante“ in der Schublade bleiben konnte.   mehr...
Zum 2. Male beim Glacier 3000 Run erfolgreich: Martin Cox

15. August 2009


Italienisch-österreichisches Quartett gewinnt härtesten Teamwettkampf
Lingenau im Bregenzerwald erlebt achte Auflage des Extremsport-Festivals, das als inoffizielle
Weltmeisterschaft gilt – Berglaufasse geben sich ein Stelldichein

  
Mit den Sportarten Berglauf, Paragleiten, Wildwasser-Kajak und Mountainbike ist die Ortdoortrophy einer der härtesten Teamwettkämpfe überhaupt und gilt nicht zuletzt durch die Spitzenbesetzung in den einzelnen Disziplinen als inoffizielle Extremsport-Weltmeisterschaft. Bei der achten Auflage des Spektakels in Lingenau im Bregenzer Wald im Vorarlbergischen setzte sich bei hochsommerlichen Temeraturen das italienisch-österreichische Quartett Robotunits gegen 35 Profi-, Amateur- und Firmenteams durch.    mehr...
Marco Gaiardo (rechts) und Hannes Rungger kurz nach dem Start

23. August 2009


Daniela Gassmann erneut am Matterhorn erfolgreich
Das Stell-dich-ein der Weltelite am Matterhorn gehört längst der Vergangenheit an.
Zug um Zug haben die wechselnden OK-Chefs dem Breitensport ein deutlich stärkeres Gewicht eingeräumt als es der heutige Ehrenpräsident Pius Fuchs in seiner Amtszeit tat, als der Matterhornlauf neben Bergen/ Chiemgau, Telfes/ Stubaital und Susa/ Italien zum seinerzeit höchst attraktiven Grand-Prix zählte. Inzwischen ist alleine noch der Schlickeralmlauf im Stubaital Wertungslauf im Berglauf-Circuit. Dieser kräftige Einschnitt hat den Teilnehmerzahlen am Matterhorn keineswegs einen Abbruch getan, auch wenn bei der 27. Auflage mit 781 Finisher (Einschließlich der Touristen und Walker) auch hier ein Rückgang zu verzeichnen war.    mehr...
Daniela Gassmann

30. August 2009


Kenianische Läufer etablieren sich nun auch im Berglauf
Geoffrey Gikuni Ndung’u setzt erstaunliche Serie auch am Kitzbüheler Horn fort – Ehrenurkunde für Berglauf-Urgestein und Horn-Organisator Franz Puckl
  
Während die Langstreckenszene im Stadionoval oder auf der Straße mehr oder weniger fest in ostafrikanischer Hand ist, liefen diese bei eher sporadischen Versuchen in der Berglaufszene hinterher. Ausnahmen dabei einige äthiopische oder eriträische Läufer wie der mehrfache Jungfrau-Marathonsieger Tesfaye Eticha oder Siege bei der Berglauf-WM in der Juniorenklasse. Der Neuseeländer Jonathan Wyatt und europäische Asse aus Italien, der Schweiz, Österreich und gelegentlich auch aus Deutschland gaben in der Nischendisziplin der Leichtathletik den Ton an. Diese Rollenverteilung ist inzwischen auch überholt, denn mit großem Engagement stürmen nun einige Kenianer mit Basisstation auf der Hebalm in der Steiermark in das letztverbliebene Refugium. Dem 25jährigen Geoffrey Gikuni Ndung’u gelang es, nicht nur den weltbesten Bergläufer Jonathan Wyatt (Neuseeland) zweimal empfindlich zu schlagen, sondern ihm dabei auch den Streckenrekord am Großglockner abzunehmen.    mehr...
Der neue Berglauf-Star: Geoffrey Gikuni Ndung´u